Früher arbeiteten die Müllerin und der Müller, ein Müllersknecht,
ein Pferdeknecht und zwei Mägde in der Mühle. Neben der Müllerei
und dem Holzsägewerk gehörte auch eine Landwirtschaft mit 12 Kühen,
4 Fischteichen und Wald dazu.
Heute wird das
vollautomatisierte Selbstversorgerhaus
ohne Landwirtschaft aber mit Anschluss zur Aldifiliale (10 km),
Schlüsseltresor und Spülmaschine
von 0,2 Arbeitskräften betrieben.
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Der Mühlenteichbiber (Fotos von Christiane Nützel)
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Geheizt wird über
eine zentrale Heizkörperanlage im Haus mit Holz, d.h.die
Alte Mühle
ist an ein Biomassekraftwerk (eine Holzhackschitzelanlage) mit
18 weiteren Häusern
angeschlossen.
Für einen
gemütlichen Abend kann auch einmal der Kachelofen oder der
Kaminofen angeheizt werden.
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"Du sollst nicht zum Pfande nehmen den untersten und obersten Mühlstein,
denn der Schuldner hat dir die Seele zum Pfand gesetzt."
5. Buch Mose, Kapitel 24, Vers 6
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Magie
und Mechanik der Alten Mühle
Oberkemmathener
Mühle
im Wandel der Zeit |
Mühlen
waren einst magische Orte an denen sich die Bewohner des
Umkreises zum Mahlen ihres Getreides trafen, Neuigkeiten
austauschten, „etwas“ tranken und dann vielleicht
zusammen sangen und spielten. Aber sie waren auch Orte
des Rechts. "Mühlenbann" und "Mahlzwang" sicherten
dem Feudalherren und seinen Nachfahren das ausschließliche
Vorrecht zur Betreibung von Mühlen. Es gab sogar ein
Mühlenasyl,
das Verfolgten Schutz gewährte. Mühlengeschichten
wurden literarisch in Märchen und Sagen verarbeitet.
Mühlen
waren auch ein zentrales Motiv in vielen Romanen. Don Quichottes
Kampf gegen die Windmühlen ist der Inbegriff
für die romantische Fehldeutung der Welt und die Vergeblichkeit
des Opponierens. Die Mühle war der Ursprungsort für
die Anwendung der Mechanik und der Umsetzung des technischen
Erfindergeistes; eine erste Kraftmaschine bevor die Dampfmaschine
ihren Einzug hielt.
Heutzutage wirkt eine alte Mühle mit ihrem gemächlich
sich drehenden Wasserrad und dem ächzenden Räderwerk überhaupt
nicht mehr bedrohlich, sondern idyllisch. Recht idyllisch muss
es zu Zeiten, als noch eine Turmhügelburg der Herren von
Kemmathen im heutigen Oberkemmathen und ein Kloster in Dorfkemmathen
getanden haben, gewesen sein.
Die erste Mühle an der Sulzach in Oberkemmathen wurde
vermutlich in dieser Zeit gebaut. In den Archiven ist vermerkt,
dass im Jahre 1426 die Mühle in Oberkemmathen als
Spitalmühle
an das Heiliggeistspital in Dinkelsbühl vermacht wurde.
Im Gegenzug erwarb sich der Verkäufer sein Seelenheil
und verlangte zudem, dass vom Jahreszins der Mühle
den Kranken und Bettlägrigen jeden Montag ein viertel
Maß Wein
gereicht würde.
1490
wurde dann die Mühle für 31 Gulden Handlohn in Erbpacht
an den Müller Witzdorfer verpachtet, wobei die Mühle
in einem recht liederlichen Zustand gewesen sein soll.
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Nach
7 Jahren war die Mühle so heruntergewirtschaftet, dass
der Müller bei König Maximilian Anklage erhob, weil
ein Untertan des Grafen Joachim von Oettingen ihm das Mühlenwasser
abgegraben hätte. Bei diesem Streit um das Wasserrecht wurde
die Stadt Dinkelsbühl von König Maximilian beauftragt
die Sache zu regeln oder dem Müller sein Geld zurückzugeben.
Nach Besichtigung durch die Stadt Dinkelsbühl erhielt der
König einen Bescheid, dass der angelegte Weiher des Untertanen
keinen Wassermangel verursache, sondern der Müller seinen
Zins nicht gezahlt habe, weswegen man ihm das Vieh gepfändet
habe.
Schließlich wurde der Fall vor der Reichsstadt Rothenburg
verhandelt. Der Müller brachte die Klage ein, dass er sich
mehrmals ohne Erfolg in Oettingen und Dinkelsbühl in der
Sache beschwert habe und forderte als Schadensersatz die verbauten
220 Gulden zurück.
Die beklagte Stadt entgegnete an allem sei nur das liederliche
Wesen des Witzdorfers schuld und der Wasserfluss sei mit dem
Grafen von Oettingen geregelt worden. Nachdem der Müller
verstorben war verlief die Angelegenheit im Sand, da die Richter
die Witwe des Müllers mit dem Hinweis abwiesen, sie sei
zur Klage nicht berechtigt, sondern müsse den Vormund ihrer
Kinder damit beauftragen.
Der heutige imposante Mühlenbau der Oberkemmathener
Mühle
stammt von 1837 und war noch bis 1960 als Getreidemühle
in Betrieb.
1969 kaufte die Architektenwitwe Ingeborg Müller das
Anwesen. Mit Hilfe des Denkmalamtes, der Dorfsanierung und
durch die
Eigenleistung ihrer Kinder konnte Sie die Mühle vor
dem Verfall retten. Heut dient die Zaubermuehle, wie sie
auch im
Internet genannt wird, als Gästehaus für Gruppen
und als Ort zum Feste feiern.
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Wenn`s Weizenbier regnet und Weizenmehl schneit,
machen wir einen Bittgang, dass das Wetter so bleibt.
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Der
Müller ist ein adlig´ Kind,
es arbeiten für ihn Wasser und Wind.
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Wer mit
Müllern zu handeln hat wird mehlig.
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Müller, nutze deine Zeit!
Üb`immer Treu und Redlichkeit!
Einst steht auch deine Mühle still,
wenn Gott, der Herr, es eben will!
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Ein Mühlstein und ein Menschenherz
wird stets umhergetrieben.
Wo beides nichts zu reiben hat,
wird beides selbst zerrieben.
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Wer
zur Mühle will, der gehe dem Wasser nach. |
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"Müller" heißt wohl mancher Mann,
der kein Körnchen mahlen kann.
Echte Müller sitzen hier,
und die Müller, die sind wir.
Wasser treibt das Mühlenrad,
doch wer`s trinkt der wird desparat.
Der verkennt des Wassers Zweck,
der es säuft dem Müller weg.
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Unser großer Dichter Goethe ging oft auf Reisen
und übernachtete gern in Müllerkreisen.
Doch lag ihm die Mühle nicht groß im Sinn.
Sein Augenmerk galt der schönen Müllerin.
Naturgemäß ein einfacher Grund:
Blaue Augen, blondes Haar und ein schöner Mund.
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Kickerraum

Tischtennisplatte
Zauberkater
(Mühlenkater) Mikesch (Frolico)
beim Zaubern

Der Trick
mit der Fototasche: Hokus-Pokus

Trick
Fototuch: weg ises
Trick Fotodeckel
in der Tasche:

Hokus-Pokus - weg isser


Nach der
Aufführung: Ruhepause

Leider
hat sich das kleine Kätzchen Mikesch zu einer fetten, verfressenen
Katerbestie entwickelt.
Bei Begegnung hebt er die rechte Vorderpfote
zur Begrüßung und springt einem bei Nichtbeachtung ins Genick. Lassen Sie sich
nicht durch seine Fähigkeit der Vogelstimmenimitation irritieren.
Die
Dioscorea batata ist eine besondere Yams-Art. Diese
"Wurzel des Lichtes" zeichnet sich durch die Fähigkeit
aus besondere
lichte Lebensströme (Ätherizität) zu vermitteln.
Sie wurde von Rudolf Steiner empfohlen für die Ernährung
in Kultur zu nehmen.
Dioscorea
batata oberkemmatha. Der Anbau und die Ernte einer qualitativ
hochwertigen Wurzel des Lichtes ist sehr aufwenig.
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Weitere Mühlenbilder
Vorsicht digitale Kunst
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