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Ingeborg Müller geb. Diehm 02.03.1921 - 23.11.2009
 


Biographie von Ingeborg Müller

Die Großeltern von Ingeborg mütterlicherseits:
Karl Josef Mechler * 05.08.1859 Reisenbach Odw.
(Er ist der Sohn der ledigen Margarethe Mechler * 07.02.1832 und wuchs
in der Familie ihres Bruders Valentin Mechler auf)

und Ehefrau geb. Barbara Hofmann * 26.01.1859 Gerchsheim

Die 8 Kinder von Karl Josef Mechler bekamen alle eine höhere Ausbildung
(Studium und Lehrerausbilung) wie z.B. die Mutter von Ingeborg


Maria Barbara Diehm geb. Mechler * 01.03.1894 Boxtal
Ausbildung in der Klosterschule in Baden-Baden zur Lehrerin.

Der Vater Georg Michael Diehm
(Lehrer) * 26.10.1892 Lindelbach Wertheim


Maria Barbara und Georg Michael Diehm mit ihren Kindern Inge und Gertel


Die Mutter Maria Barbara Diehm mit Inge, Gertel, Gunde


Ingeborg Diehm ca. 15 jahre


Ingeborg ca. 17 jahren


Auf einer Fahrradtour am Bodensee begegnen sich Ingeborg und Hubert

Mit 18 Jahren Heirat mit Hubert Müller in Danzig


Ingeborg Müller geb. Diehm am Strand in Danzig

1944 Ingeborg wird von einem Gewalttäter gewürgt und sieht
Ihr Leben rückwärts in Bildern ablaufen.

Leben in Danzig





Ehemann Architekt Hubert Müller

Heimweh in Danzig 1944



Die Geschwister
(von links: Dorle, Gertel, Inge, Ilse, Gunde auf Foto fehlt Bruder Volker)


Ingeborg Müller mit ihrer Mutter Maria Diehm

Krieg und Flucht haben Ingeborg und Hubert überlebt. Hubert hat seine Frau nach 3 maligem Überschwimmen der Elbe (dies war die Grenze zur Sowjetzone)
auf der Suche nach ihr in Eutingen bei Pforzheim , Rostock und schließlich wieder in
Eutingen gefunden.

Ingeborg erzählte über ihre Flucht aus Danzig: In einer Straßenallee wurden Deserteure (Fahnenflüchtige) mit Schildern " Feigheit vor dem Feind" aufgehängt. Auf der Flucht im Treck hatte sie traumatische Erlebnisse z.B. Tiefflieger jagten Flüchtlinge mit
Maschinengewehrsalven um Bäume u.a.m. Begegnungen mit deutschen und amerikanischen Soldaten als Fluchthelfer.

Da Karten für das Schiff Gustlov nur durch Beziehungen und für Nazis erhältlich
waren, gelang die Flucht aus der von russischem Militär eingekesselten Stadt Danzig auf einem kleinen, entmagnetisierten Versuchsboot eines Freundes nach Rostock. Von Rostock ging es weiter Richtung Heimat Eutingen bei Pforzheim.

Pforzheim 1945 (Durch die Phosphorbomben brannte sogar der Fluss (die Enz) und viele der ca. 30 000 Bombenopfer erschtickten wegen Sauerstoffmangel)


Der ehemalige Leitgasturm. Die Mauern sind 3 m dick.

Ingeborgs Mann Hubert baute als Architekt die Turmmauern als Wohnhaus
aus. Eine Wendeltreppe führt bis in den 4. Stock.

Pforzheim 2005

Familenleben ca. 1952 in Pforzheim


Segelfliegen und Reisen die Hobbies der Eheleute Müller

Reisen nach Italien, Frankreich und Spanien



Ingeborg mit Mann und Kinder Elisabeth und Mathias

Letztes Bild vor Tod des Ehemanns

Witwe Ingeborg Müller mit jüngstem Kind Wolfram und Mathias

In Pforzheim machte Ingeborg Heimarbeit für die Schmuck und Uhrenindustrie, war Verkäuferin bei C&A und in der Schulküche der Freien Waldorfschule tätig.

Sie besuchte in Pforzheim anthroposophische Arbeitskreise wo u.a.
an dem Mathäus Evangelium GA123, Erfahrungen des Übersinnlichen, Die drei
Wege der Seele zu Christus GA 143 von R. Steiner gearbeitet wurde.

Fasnacht

Reisen nach Spanien und Jougoslavien

Besuch der Tochter Elisabeth in Süd-Afrika für einige Monate

1969 Kauf der Alten Mühle Oberkemmathen

Erkundungen der Natur und Kultur in Mittelfranken

Landleben in der Alten Mühle: Pflanzen und Tiere

Reisen nach la Palma

Besuch des anthroposophischen Arbeitskreises in Dinkelsbühl

Bimbo, der Jersey Stier und Anglerschreck

Milchschaf mit Enkelkinder Daniel und Beryll

Schwarze Milchschafe und Ziegen




Mit Enkel Daniel und Beryll

Graugänse

Ingeborg mit ihren 3 Kindern

Mit Enkelin Beryll und Sohn Wolfram

Friedvoll stehe ich zur Welt

Lernt Gedichte (W. Busch, Morgenstern u.a.) auswendig.


Spricht über die "Farben" der Aura

23.11.2009 Krypta Christengemeinschaft Pforzheim

Die beiden Gebete (vermutlich von Ihrem Vater) begleiteten Sie Ihr ganzes Leben:

Herr der Du der Quell des lebens bist,

Du weißt es was in mir des Lebens ist,

Erleuchte gnädig die Gedanken mir,

dass ich nicht hege was da krank in mir.

Du aller Wahrheit, alles Lebens Grund,

Herr mach mich wahr und freudig und gesund.

 

Herr gib mir helle Augen die Schönheit der Welt zu sehen,

Herr gib mir feine Ohren Dein Rufen zu verstehen

und weiche, linde Hände für meiner Brüder Leid

und klingende Glockenworte für diese wirre Zeit.

Herr gib mir flinke Füße zu meiner Arbeitsstatt

und eine stille Seele die Deinen Frieden hat.

Zeichnung von Maler Karl Buss

 

 

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