Biographie
von Ingeborg Müller

Die
Großeltern von Ingeborg mütterlicherseits:
Karl Josef Mechler * 05.08.1859 Reisenbach Odw.
(Er ist der Sohn der
ledigen Margarethe Mechler * 07.02.1832 und wuchs
in der Familie ihres
Bruders Valentin Mechler auf)
und Ehefrau geb. Barbara Hofmann * 26.01.1859
Gerchsheim
Die
8 Kinder von Karl Josef Mechler bekamen alle eine höhere Ausbildung
(Studium und Lehrerausbilung) wie z.B. die Mutter
von Ingeborg

Maria
Barbara Diehm geb. Mechler *
01.03.1894 Boxtal
Ausbildung in der Klosterschule in Baden-Baden zur Lehrerin.

Der
Vater Georg Michael Diehm
(Lehrer) * 26.10.1892 Lindelbach Wertheim

Maria
Barbara und Georg Michael Diehm mit ihren Kindern Inge
und Gertel

Die Mutter Maria Barbara Diehm mit Inge, Gertel, Gunde


Ingeborg Diehm ca. 15 jahre

Ingeborg ca. 17 jahren

Auf einer Fahrradtour am Bodensee begegnen sich Ingeborg
und Hubert

Mit
18 Jahren Heirat mit Hubert Müller in Danzig

Ingeborg
Müller geb. Diehm am
Strand in Danzig


1944
Ingeborg wird
von einem Gewalttäter gewürgt und sieht
Ihr Leben rückwärts in Bildern
ablaufen.

Leben
in Danzig




Ehemann Architekt Hubert Müller

Heimweh
in Danzig 1944

Die Geschwister
(von links: Dorle, Gertel, Inge, Ilse, Gunde auf Foto fehlt Bruder
Volker)

Ingeborg
Müller mit ihrer Mutter Maria Diehm

Krieg
und Flucht haben Ingeborg und Hubert überlebt.
Hubert hat seine Frau nach 3 maligem Überschwimmen
der Elbe (dies war die Grenze zur Sowjetzone)
auf der Suche nach ihr
in Eutingen bei Pforzheim , Rostock und schließlich
wieder in
Eutingen
gefunden.
Ingeborg
erzählte über ihre Flucht aus Danzig: In
einer Straßenallee
wurden Deserteure (Fahnenflüchtige)
mit Schildern " Feigheit
vor dem Feind" aufgehängt. Auf der Flucht
im Treck hatte sie traumatische
Erlebnisse z.B. Tiefflieger jagten Flüchtlinge
mit
Maschinengewehrsalven
um Bäume u.a.m. Begegnungen mit deutschen und
amerikanischen Soldaten als Fluchthelfer.
Da
Karten für das Schiff Gustlov nur durch Beziehungen
und für Nazis erhältlich
waren, gelang die Flucht aus der von russischem Militär
eingekesselten Stadt Danzig auf einem kleinen, entmagnetisierten
Versuchsboot eines Freundes nach Rostock.
Von Rostock ging es weiter Richtung Heimat Eutingen
bei Pforzheim.

Pforzheim
1945 (Durch die Phosphorbomben brannte sogar
der Fluss (die Enz) und viele der ca. 30 000
Bombenopfer erschtickten wegen Sauerstoffmangel)


Der ehemalige Leitgasturm. Die Mauern sind 3 m dick.

Ingeborgs
Mann Hubert baute als Architekt die Turmmauern
als Wohnhaus
aus.
Eine Wendeltreppe führt bis in den 4. Stock.

Pforzheim
2005

Familenleben
ca. 1952 in Pforzheim


Segelfliegen und Reisen die Hobbies der Eheleute Müller

Reisen
nach Italien, Frankreich und Spanien

Ingeborg mit Mann und Kinder Elisabeth und Mathias

Letztes
Bild vor Tod des Ehemanns

Witwe
Ingeborg Müller mit
jüngstem Kind Wolfram und Mathias
In
Pforzheim machte Ingeborg Heimarbeit für die
Schmuck und Uhrenindustrie, war Verkäuferin
bei C&A und in der Schulküche
der Freien Waldorfschule tätig.
Sie
besuchte
in Pforzheim anthroposophische Arbeitskreise wo
u.a.
an dem Mathäus
Evangelium GA123, Erfahrungen des Übersinnlichen,
Die drei
Wege der Seele zu Christus GA 143 von R. Steiner gearbeitet
wurde.

Fasnacht

Reisen
nach Spanien und Jougoslavien

Besuch
der Tochter Elisabeth in Süd-Afrika für einige Monate

1969
Kauf der Alten Mühle Oberkemmathen

Erkundungen
der Natur und Kultur in Mittelfranken

Landleben
in der Alten Mühle: Pflanzen und Tiere
Reisen
nach la Palma

Besuch
des anthroposophischen Arbeitskreises in Dinkelsbühl


Bimbo,
der Jersey Stier und Anglerschreck

Milchschaf
mit Enkelkinder Daniel und Beryll

Schwarze
Milchschafe und Ziegen

Mit Enkel Daniel
und Beryll

Graugänse

Ingeborg
mit ihren 3 Kindern

Mit
Enkelin Beryll und Sohn Wolfram

Friedvoll
stehe ich zur Welt

Lernt
Gedichte (W. Busch, Morgenstern u.a.) auswendig.

Spricht über
die "Farben" der Aura


23.11.2009
Krypta Christengemeinschaft Pforzheim
Die
beiden Gebete (vermutlich
von Ihrem Vater) begleiteten Sie Ihr ganzes Leben:
Herr der Du der Quell des lebens bist,
Du
weißt es was in mir des Lebens ist,
Erleuchte
gnädig die Gedanken mir,
dass
ich nicht hege was da krank in mir.
Du
aller Wahrheit, alles Lebens
Grund,
Herr
mach mich wahr und freudig und gesund.
Herr
gib mir helle Augen die Schönheit der Welt zu sehen,
Herr
gib mir feine Ohren Dein Rufen zu verstehen
und
weiche, linde Hände für meiner Brüder Leid
und
klingende Glockenworte für diese wirre Zeit.
Herr
gib mir flinke Füße zu meiner Arbeitsstatt
und
eine stille Seele die Deinen Frieden hat.

Zeichnung
von Maler Karl Buss